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Hallenmasters der Extraklasse

Die U 15-Juniorinnen der SGS Essen siegen am Elsässer Platz – und feiern mit einem Tänzchen


Wiesbaden . Das Konfetti regnet  –  und die U   15-Fußballerinnen der SGS Essen bejubeln ihren Sieg beim 6. Hallenmasters in der Sporthalle am Elsässer Platz mit einem ausgelassenen Tänzchen. Natürlich erst nachdem die Spielerinnen den Pokal in die Höhe gestreckt haben. Den Jubelarien war ein packendes Finale gegen das Überraschungsteam aus dem Vorarlberg vorausgegangen. Die Auswahl aus Österreich hatte sich bei dem hochkarätig besetzten und bestens organisierten zweitägigen Nachwuchsturnier bis in das Finale durchgespielt. Doch im Endspiel behielt die SGS Essen dank des Treffers von Sophie Grzywacki mit 1:0 die Oberhand.

Gemeinsames Essen mit allen Mannschaften: In der Halle am Elsässer Platz wurden davon rund 500 Zuschauer Zeuge. An beiden Turniertagen fanden rund 1500 Besucher den Weg in die Halle, schätzt Cheforganisator Rainer Wagner, der mit seinem Team  –  unter anderem mit der TSG Hoffenheim, Borussia Mönchengladbach, Eintracht Frankfurt, Bayer Leverkusen, 1. FFC Frankfurt und dem 1. FC Köln  –  ein hochkarätiges Teilnehmerfeld zusammengestellt hat, gleichzeitig aber auch den Erhalt der „familiären Atmosphäre“ im Blick hält. So habe es wieder ein gemeinsames Essen mit allen Teams gegeben, sagt Wagner, die in der Jugendherberge fußläufig zur Halle untergebracht sind.  Die Wiesbadener Talentförderung belegte in ihrer Gruppe einen achtbaren fünften Platz.

SC  Freiburg im kommenden Jahr dabei: Im kommenden Jahr wird derweil auch das U   15-Team vom SC Freiburg dabei sein, wie Wagner verkündet. Was einerseits unterstreicht, dass das Hallenmasters mittlerweile eine Marke in der Fußballszene ist. Und andererseits auch verdeutlicht, wie viel organisatorischer Aufwand hinter dem Turnier, das beispielsweise von der Stadt und der Wiesbadener Sportförderung (Wispo) finanzielle Unterstützung erfährt, steckt. „Eine Herkulesaufgabe“, bringt es Gregor Alzer, Vorsitzender des SV Erbenheim, auf den Punkt. Die Erbenheimer richten das Turnier als Veranstalter aus  –  und wollen damit auch den Mädchenfußball in den Fokus rücken .

Erbenheim mit stetem Zulauf im Frauenfußballbereich: Und der floriert auch beim SVE weiter, dessen Frauenfußballabteilung mittlerweile über 80 Spielerinnen zählt. „ Wir haben nach wie vor mehr Zulauf als Abgänge “, sagt Mike Steinbach, Jugendleiter der Mädchenabteilung beim SVE. Gute Arbeit, die sich auszahlt  –  und Spielerinnen auch den Sprung zu größeren Teams ermöglicht. Ein Beispiel ist Torfrau Laura Hagemann, die bei der vergangenen Turnierauflage im Trikot der Talentförderung Wiesbaden als beste Torhüterin ausgezeichnet wurde. Und nun für die Frankfurter Eintracht spielt.

Halbfinale: TSG Hoffenheim  –  SGS Essen 1:3, 1. FFC Frankfurt  –  Vorarlberger Auswahl 1:4 n. 9-m-Schießen.  –   Platz 3: 1. FFC Frankfurt  –  TSG Hoffenheim 0:2.  –   Finale: Vorarlberger Auswahl  –  SGS Essen 0:1.  –   Beste Torhüterin: Selina Orth (Bayer Leverkusen).  –   Beste Spielerin: Loreen Bender (1. FFC Frankfurt).  –   Beste Torschützinnen: Estrella Merino Gonzalez (Bayer Leverkusen) und Merle Greulich (SGS Essen).

Schiedsrichter: Marcus Fleckenstein (SV Wiesbaden), Veith Lang (TuS Medenbach), Mark-Oliver Ney (FC Bierstadt), Marek Peter (TuS Medenbach), Philip Hodgkinson (Schierstein 13), Santeri Schenk (Schwarz-Weiß), Peter Wolf (SV Erbenheim), Dennis Jantz (SC Kohlheck).  –   Turnierleitung und Organisation: Rainer Wagner, Peter Mendel, Uwe Ramolla, Angelo D‘Amore, Kurt Sperle, Günther Friedrichs, Matthias Stück, Mike Steinbach, Tanja Steinbach, Nicole Wagner, Julia Bellanti, Hannelore Wagner, Chris Scheler gemeinsam mit den Helferinnen und Helfer.